Hier findet ihr wieder den aktuellen Newsletter der Abteilung Europa, Konzerne, Internationale Beziehungen der GPA-djp.
BlogForum und Archiv der EBRs
Hier findet ihr wieder den aktuellen Newsletter der Abteilung Europa, Konzerne, Internationale Beziehungen der GPA-djp.
Hier findet ihr den UNI Legislativbericht von Juli 2009, mit kurz gefassten Informationen über den Fortgang der Arbeiten an verschiedenen Gesetzesvorschlägen.
Die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hat 2007 eine Studie zum Thema „Eurobetriebsräte und Umstrukturierungen“ veröffentlicht. Da diese noch immer relevant ist, möchten wir sie euch hier zur Verfügung stellen (in englischer Sprache).
Ziele des Kurses:
GewerkschafterInnen sollen die Möglichkeit haben, ihre Kenntnisse über europäische und nationale Inhalte zu vertiefen. Gelehrt werden somit Wissen über Wirtschaft, Politik, über die sozialen Begebenheiten in Europa, sowie über die Funktion und das Wirken der Gewerkschaften in Europa. Es wird dabei auch auf die Möglichkeiten und Kapazitäten der Gewerkschaftsarbeit in einem multikulturellen Umfeld Bezug genommen.
Zusätzlich werden im Rahmen des Kurses die sprachlichen Kapazitäten der GewerkschafterInnen geschult und anhand von Übungssituationen gewerkschaftliche Strategien ausgearbeitet.
Zielgruppe:
Teilnehmen sollen junge GewerkschafterInnen (nicht älter als 40 Jahre), die auf leitende Positionen vorbereitet werden und bei denen ein internationale multikulturelle Schulung als sinnvoll erscheint. Sie sollten bereits gewerkschaftliche Bildung erfahren haben und in der Lage sein bei allen drei Aufenthaltswochen anwesend zu sein.
Ausgewählte BR-Mitglieder (Nachwuchskräfte), die bereits die Grundausbildungen (Grund- und aufbaukurse der GPA-djp oder die zweijährige GWS) und weiterführende gewerkschaftliche Ausbildungsmaßnahmen absolviert haben und in Gremien der GPA-djp mitwirken.
Zu diesem Lehrgang kann der ÖGB eine KollegIn nominieren. Falls ihr jemanden für diesen Lehrgang nominieren wollt, teilt dies bitte rasch (spätestens bis 2.9.09) wolfgang.greif@gpa-djp.at und sabrina.drizhal@gpa-djp.at mit.
Die neue EBR-Richtlinie – Europäische Aktiengesellschaft – EU-Fusions-Richtlinie
Ende Dezember 2008 einigten sich das Europaparlament und der Ministerrat in Brüssel auf die neue Richtlinie zum Europäischen Betriebsrat. Damit wird es künftig eine verbesserte Rechtsgrundlage bei der EBR-Gründung geben.
Die Stärkung bestehender EBR-Rechte ist auch auf dieser Grundlage weiterhin nur auf dem Verhandlungsweg möglich, denn die meisten gültigen EBR-Vereinbarungen haben Bestandsschutz, bis sie nachverhandelt oder gekündigt werden.
Bessere Regelungen müssen in jedem Unternehmen zunächst ausgehandelt werden. Der Gesetzgeber wird lediglich die Mindestvorschriften, die im Falle des Scheiterns der Verhandlungen greifen, verbessern. Für den Fall von Umstrukturierungen gibt die neue EBR-Richtlinie dem EBR allerdings verstärkte Möglichkeiten in die Hand, auf eine Nachbesserung der EBR-Vereinbarung zu bestehen.
Der internationale Sekretär und Experte der GPA-djp, Koll. Wolfgang Greif, hat in seinem neuen Buch die EBR-Rechtsgrundlagen inkl. der wesentlichen Änderungen in der neuen EBR-Richtlinie beschrieben und widmet sich im Buch und im Seminar besonders der praktischen Anwendung der Mitwirkungsinstrumente für EBR-Körperschaften.
Seminartermine:
Seminarort:
Fachhochschule des BFI-Wien, Wohlmutstr. 22, 1020 Wien
Zielgruppe:
BR-Mitglieder, die Mitglied der GPA-djp sind und einem Euro-BR-Gremium angehören.
Referententeam:
Seminarziele:
Seminarinhalt:
Anmeldung:
Per E-Mail an karin.oelzant@gpa-djp.at
Für die Anmeldung per E-Mail benötigen wir Vor- und Nachname, GPA-djp
Mitgliedsnummer, Betrieb mit Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ab sofort möchten wir euch hier den GPA-djp Newsletter „Europa, Konzerne, Internationales“ zur Verfügung stellen.
Dieser Newsletter liefert monatlich in knapper Form einen Überblick zu aktuellen europäischen und internationalen Entwicklungen, die für ArbeitnehmerInnen und die Gewerkschaften von Bedeutung sind. Für alle jene, die darüber hinaus detaillierte Hintergrundinformationen suchen, bietet dieser Newsletter weiterführende Links im Internet.
Im Zentrum der aktuellen Ausgabe:
o EWSA-Stellungnahme zur Beschäftigungspolitik
o Öffnung des österreichischen Arbeitsmarkts erst ab April 2011
o Aktueller AK Wien Infobrief
o 17. ÖGB Bundeskongress
o Indonesien: Nestlé verletzt ArbeitnehmerInnenrechte
o Iran: Massenproteste und Gewerkschaftsrechte
o USA: Employee Free Choice Act
Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Information an interessierte Kreise in eurem Organisationsbereich weiterleitet.
Die aktuelle Ausgabe des Newsletter findet sich auch zum Downloaden unter: http://www.gpa-djp.at/international
Die Autoren des Forschungsprojekts schreiben auf ihrer Homepage :
Das Forschungsprojekt Standortkonflikte im Kontext einer „neuen Politik der Arbeit“ wurde von August 2007 bis Januar 2009 im Forschungsbereich 04 „Arbeitspolitik und Gesundheit“ der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) durchgeführt und von der Hans-Böckler-Stiftung finanziell gefördert. Im Zentrum standen Fallstudien zu Konflikten, z.B. um den Abbau oder Erhalt von Arbeitsplätzen. Solche Standortkonflikte sind im vergangenen Konjunkturzyklus im Zeichen der Entgrenzung von Arbeit und neu aufbrechender Grenzkonflikte vermehrt zu beobachten gewesen. Die Konflikte zeichnen sich z.T. durch hohe Intensität und lange zeitliche Dauer aus und sind für die industriellen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland ungewöhnlich. Der Zusammenhang von sozialem Konflikt und Innovation interessierte uns über die jeweiligen konkreten Konfliktlösungen hinaus v.a. im Hinblick auf das Entstehen neuer Räume für die Entfaltung innovativer arbeitspolitischer Potentiale. Mit der Weltfinanzkrise dürfte unter veränderten Vorzeichen vermehrt mit Konflikten zu rechnen sein.
Die dazugehörigen Arbeitspapiere stehen zum Downloaden auf dieser Seite bereit.
Am 8. und 9. Juli trafen sich KollegInnen der GPA-djp, die in Führungsgremien von Europäischen Betriebsratskörperschaften tätig sind. Im Herbst 2007 starteten wir (Geschäftsbereich Bildung und GEP mit der Abteilung Europa, Konzerne und Internationale Beziehungen) mit den ersten Überlegungen und Planungen für ein EBR-Forum. Zur weiteren Entwicklung unseres Vorhabens suchten wir einen Kooperationspartner, der uns bei der Organisationsentwicklung undPlanung für diesen Prozess unterstützt. Mit Andrea Tippe und Edith Jakob von OE 263 machten wir uns auf den Weg. Eine wesentliche Basis bildete eine Bildungsbedarfserhebung im März 2008, wo wir in Gruppeninterviews Anliegen, Anforderungen und Erwartungshaltungen mit denen EBRs konfrontiert sind abfragten. Das Rohkonzept im Juli 2008 und das erste Konzept im Oktober 2008 wurden in Feedbackrunden mit erfahren EBRs durchgerüttelt und nachjustiert.
Anfang 2009 vereinbarten wir eine Kooperation mit der Fachhochschule des Bfi-Wien, wo in Zukunft die Seminare für die Zielgruppe EBR-Basic stattfinden werden. Die ersten Seminare für NeueinsteigerInnen in EBR-Körperschaften starteten. Im März 2009 finalisierten wir unser Vorhaben für die EBR-Professionals mit den Vorbereitungen für das erste Bildungs- und Vernetzungsforum im Juli 2009.
Herzlichen Dank an jene BR-KollegInnen, die uns bei diesen Vorbereitungsarbeiten unterstützten (Günther Benischek, Michael Gobec, Wolfgang Kamedler, Rainer Plot, Alois Schlager, Ingrid Stipanovsky, Doris Vymazal).
Das erste Bildungs- und Vernetzungsforum stand unter dem Motto „Der Euro-Betriebsrat bei Umstrukturierungen und Veränderungen im Konzern“. Folgende Zielsetzungen verfolgten wir zu diesem Thema:
26 KollegInnen machten sich in diesem Netzwerk an die Arbeit.
“Die Menschen müssen wieder im Mittelpunkt europäischer Politik stehen, und die Krise muss nachhaltig bekämpft werden. Daher brauchen wir einen Sozialpakt für Europa”, erklärte der gf. ÖGB-Präsident Erich Foglar anlässlich der Großdemonstration des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) in Prag.
Mehr dazu hier …
In „EU fit in 15 Minuten“ die Grundlagen zur EU kurzweilig vermittelt. Beispielsweise werden komplexe Inhalte in kurzen Videos prägnant und leicht verständlich erklärt. Folgende Fragen werden interaktiv und multimedial beantwortet:
Zu den einzelnen Videos gibt es zusätzliche Erklärungen zum Ausdrucken und Links, die zum jeweiligen Video passen. Zu den einzelnen Videos kann im Blog „deineuropa“ ein Kommentar abgegeben werden.
In dem vertiefenden Lernmodul werden darüber hinaus die Geschichte, die Rechtsetzung und die Akteure genau unter die Lupe genommen. Schlagworte wie „ Ein Soziales Europa“ und „Mitbestimmung“ werden mit Beispielen erklärt.